
Der Betrieb Landesmuseen verwaltet die acht von der Provinz Bozen/Südtirol gegründeten Landesmuseen und versteht sich als Serviceeinrichtung für gemeinsame Aufgaben wie Koordination, Personalfragen, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Buchhaltung.
Mit 1. Jänner 2010 hat der neu gegründete Betrieb "Landesmuseen" seine Tätigkeit aufgenommen. Er tritt die Nachfolge der bisherigen "Körperschaft Südtiroler Landesmuseen" an. Der Betrieb "Landesmuseen" ist der Abteilung 42 - Museen angegliedert.
Dem Betrieb "Landesmuseen" obliegt die Führung von acht Südtiroler Landesmuseen, die im Zeitraum von 1976 bis 2003 entstanden sind und die die Bereiche Archäologie, Naturkunde, Bergbau, Volkskunde, Jagd und Fischerei, Weinbau, Geschichte und Kultur der Ladiner sowie die Entwicklung des Tourismus umfassen.
Diese Museen befinden sich in Bozen, in Meran und Kaltern, in Dietenheim bei Bruneck, auf Schloß Wolfsthurn in Mareit und auf Schloss Thurn in St. Martin in Thurn und – das Bergbaumuseum – an mehreren Standorten in Steinhaus und Prettau im Ahrntal und in Maiern/Ridnaun und am Schneeberg/Passeier.
Ein weiteres Landesmuseum, das sich der Kultur und Landesgeschichte widmet und das auf Schloss Tirol seinen Sitz hat, bildet eine eigenständige Körperschaft, die naheliegenderweise aber mit dem Betrieb „Landesmuseen“ engstens kooperiert.
Die Südtiroler Landesmuseen verfolgen das Ziel, das Spektrum kultureller Vielseitigkeit, naturbezogener Verflechtungen und gesellschaftsrelevanter Beziehungen im Lande ihren Besucherinnen und Besuchern anhand zeitgemäßer und ansprechender Vermittlungskriterien näher zu bringen, um so die Kenntnis über Südtirol als Lebensraum für eine halbe Million Menschen bzw. als Urlaubsregion für viele Millionen von Gästen zu vergrößern und zu vertiefen.
Liebe Besucherinnen und Besucher!
Die Museumslandschaft in Südtirol hat sich in den letzten 20 Jahren dank des umsichtigen Engagements der Kulturabteilung in der Landesregierung grundlegend verändert. Durch den Erlass einschlägiger Landesgesetze wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass unzählige Kulturschätze erstmals dem Publikum zugänglich gemacht werden konnten. Dabei wurde großer Wert darauf gelegt, alle Landesmuseen nach modernen museumsdidaktischen Gesichtspunkten anzulegen, um so die Besucherinnen und Besucher in den Genuss einer Museumskultur zu versetzen, die gleichzeitig informiert, alle Sinne anspricht und unterhält. Das Vermittlungsprogramm der Museen hält darüber hinaus Angebote für verschiedene Interessen bereit: einige Museen bieten auch Exkursionen und besondere Programme für Familien an. Die einzelnen Häuser geben dazu gerne Auskunft. Alle Einrichtungen sind weitgehend auch für Menschen mit Behinderung zugänglich.
Lassen Sie sich neben der einzigartigen Naturlandschaft auch von der einzigartigen jungen Museumslandschaft unseres Landes überraschen und inspirieren. Wir wünschen Ihnen dabei viel Vergnügen.